Brüderlichkeit

Die Logen des Internationalen Freimaurerordens für Männer und Frauen “LE DROIT HUMAIN“ arbeiten „zur Ehre des großen Baumeisters der Welt“ und/oder „zum Fortschritt/Wohle der Menschheit“. Der Orden besteht aus Freimaurerinnen und Freimaurern, die geschworen haben, die Internationale Konstitution zu respektieren. Sie arbeiten in Logen aller Grade (vom 1. bis zum 33.), einem initiatorischen und spirituellen Stufensystem folgend.

Der Internationale Konvent hat als souveränes Organ gesetzgebende Befugnisse. Die exekutive Umsetzung der Beschlüsse des Internationalen Konvents, die Aufrechterhaltung der Regularität und der freimaurerischen Einheit innerhalb des Ordens obliegen dem Obersten Rat des “DROIT HUMAIN“, dessen Führung der Ratifizierung durch den Internationalen Konvent unterworfen ist.

Die nationalen Mitgliedsvereinen haben die Befugnis zur Rechtsprechung gemäß den Bestimmungen ihrer Reglements und mit Berufungsmöglichkeit beim Obersten Rat (vergleichbar mit dem französischem höchsten Berufungsgerichtshof).. Es gilt französisches Recht.

Der Internationale Freimaurerorden für Männer und Frauen “LE DROIT HUMAIN“ vertritt kein Dogma. Er arbeitet an der Suche nach Wahrheit.

Deshalb haben die Diskussionen zu sozialen oder religiösen Fragen in den Logen niemals ein anderes Ziel, als die Mitglieder zu informieren und sie in die Lage zu versetzen – dank besserer Kenntnis der Sachlage – ihren maurerischen Pflichten nachzukommen.

Die Prinzipien und die Arbeitsmethode, die im “DROIT HUMAIN“ angewendet werden, sind jene der Großen Schottischen Konstitutionen von 1786, revidiert durch den Konvent von Lausanne, wo die wichtigsten Obersten Räte der Welt am 22. September 1875 versammelt waren.

Die maurerische und initiatorische Ausrichtung des Internationalen Freimaurerordens für Männer und Frauen „LE DROIT HUMAIN“ führt jene, die sich darauf einlassen wollen, auf eine vielschichtige innere Reise – mit dem Ziel sich erkennen zu lernen, die anderen zu verstehen und am Bau einer besseren Welt zu arbeiten. Die Rituale laden dazu ein, die Arbeit außerhalb des Tempels fortzusetzen.

Grundlegendes Ziel des Ordens ist es, Ordnung in scheinbar Unzusammenhängendes zu bringen und die Vervollkommnung des Menschen zu fördern. Es gilt einen Tempel zu bauen, der sowohl symbolisch als auch konkret ist, und dessen Mitglieder sowohl Erbauer als auch Bausteine sind.

Jeder Stein muss seine Eigenheit bewahren und sich dennoch in den gemeinsamen Bau einfügen.